Gestern in Schadeck

In der Probe des noch jungen Projektchores bekam ich wieder mal vor Augen geführt, dass ein leicht autoritärer Führungsstil doch seine Vorteile hat. Wenn man die Zügel etwas schleifen lässt, kommt es zu folgenden Situationen:

Chorleiter zum Alt: “Ich weiß ja, dass ihr dort gerne den Sopran unterstützt, aber könnt ihr nicht euren eigenen Ton singen?” Daraufhin der Alt. “Wir haben uns jetzt aber schon auf den anderen Ton geeinigt!”

Der Bass hingegen versemmelt gerne eine bestimmte Stelle bei “Feelin’ groovy”. Ich versuche also mit meinem Bariton unterstützend einzugreifen, was der Bass aber wohl nicht recht gehört hat. Als ich dann meine Mannen auf den Fehler aufmerksam gemacht habe, kam als lapidare Antwort. “Das ist erst passiert, seit du mitgesungen hast. Vorher waren wir richtig!”

Ich werde dann doch in Zukunft das Zuckerbrot vorsichtiger dosieren und die Peitsche wieder aus dem Keller holen müssen…


4 Kommentare

  1. 1. Annette

    Kommentar vom 17. April 2009 um 11:29

    Ach hör’ doch auf! Hunde, die bellen, die beißen nicht!

  2. 2. Marlis

    Kommentar vom 17. April 2009 um 12:35

    Der leidet ja wirklich wie Sau, der Arme! Oder ist jetzt richtig: Der leitet wie Sau!?
    Chorleider, Chorleiter, ich bin ganz durcheinander mit der Rechtschreibung.

  3. 3. Stefan

    Kommentar vom 17. April 2009 um 16:08

    ……..bin ja gespannt, wann unser leidender junger D. zum ersten Mal in Lack & Leder zur Chorprobe kommt?

  4. 4. Andrea

    Kommentar vom 24. April 2009 um 13:31

    Lack und Leder dauern vielleicht noch ein bißchen- aber von Kopf bis Fuß in Schwarz geht schon !!!

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